Stiftung Hambacher Schloss

 

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Hier finden Sie unsere aktuelle Info-Broschüre als PDF-Datei

 

Aktuelles:


Neues Exponat:

Skizzenbüchlein aus dem Umfeld des Hambacher Festes


Die Stiftung Hambacher Schloss freut sich über den Neuerwerb des Skizzenbüchleins aus dem Umfeld des Hambacher Festes – denn wo wäre dieses besondere Exponat besser aufgehoben, als an jenem Ort, an dem sich zum Hambacher Fest im Jahre 1832 tausende von Menschen versammelten, um für Freiheit und Einheit zu demonstrieren.

Präsentiert wurde das Skizzenbüchlein am

 

Montag, 31. August um 11 Uhr im Hambacher Schloss

 

von Kulturstaatssekretär Walter Schumacher (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Hambacher Schloss),

Dr. Kai Sprenger (Geschäftsführer des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.) und

Ulrike Dittrich (Schlossmanagerin der Stiftung Hambacher Schloss)

 

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 Dr. Kai Sprenger präsentiert das neue Exponat ersmals der Öffentlichkeit.


Das historisch wertvolle Büchlein ist ein Unikat und entstand zwischen 1832 und 1836 in Straßburg. Es enthält insgesamt 25 zeitgenössische Porträts. Zu den bekanntesten Dargestellten gehören der deutsche Revolutionär und Freiheitskämpfer Johann Ernst Arminius von Rauschenplatt, der Verleger, Publizist und Maler Rudolf Lohbauer sowie der Publizist und Revolutionär Franz Stromeyer, die als politische Redner und Organisatoren dem Hambacher Fest wichtige Impulse gaben.


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v.l.: Ulrike Dittrich, Staatssekretär Walter Schumacher, Dr. Kai Sprenger


Zusätzlich zu diesen prominenteren Persönlichkeiten des Hambacher Festes sind in dem kleinen, gerade einmal 19,5 x 13,3 cm messenden Band eine Reihe weiterer Personen im Porträt enthalten, deren Anwesenheit auf dem Hambacher Fest bereits nachzuweisen ist oder zumindest wahrscheinlich ist. Neben der hohen Qualität der mit sehr geübter Hand gefertigten Bleistiftzeichnungen werden vor allem der politische Entstehungskontext und die individuellen Hintergründe der Porträtierten zu einer spannenden Forschungsaufgabe. Als Partner für diese konnte das Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. gewonnen werden, das bereits die Konzeption der aktuellen Dauerausstellung im Schloss erarbeitet hat und von dessen Geschäftsführer Dr. Kai-Michael Sprenger der entscheidende Hinweis auf das im Kunsthandel angebotene Skizzenbuch kam.

In naher Zukunft ist eine temporäre Präsentation des Skizzenbüchleins in der Ausstellung „Hinauf, hinauf zum Schloss!“ geplant.




 


Politisches Wort im Hambacher Schloss

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Hier finden Sie

unseren Folder

mit allen

Terminen

als PDF

 

 Unsere nächsten Veranstaltungen:

 

Mi. 09. September 2015, 19 Uhr

Hambacher Gespräche

"Der Zerfall von Staaten in Afrika - Folgenund Lösungsansätze"

 


 

Sa. 19. September , 10 Uhr

34. Hambacher Disput

"Bürgerinnen und Bürger beraten die Politik? - Möglichkeiten der politischen Beteiligung"

 



Mi. 14. Oktober 2015, 19 Uhr

Demokratie-Forum Hambacher Schloss

"Zwischen Bürger-Wut und Medien-Frust: Funktioniert die "Politik des Gehörtwerdens" noch?"

 

Unser Tipp

Hier finden Sie die Aufzeichnung der letzten Demokratie-Foren des SWR.


 



19. Juli: Feierliche Eröffnung des neugestalteten Schlossparks


Auf dem Hambacher Schloss eröffneten am 19. Juli 2015 Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Hambacher Schloss, Kulturstaatssekretär Walter Schumacher und die Landschaftsarchitekten Latz Riehl Partner und Loma feierlich den neugestalteten Schlosspark.

 

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Foto: Daniel Vieser

Auf dem Schlossberg ist eine ganze Reihe neugestalteter Bereiche zu entdecken. Der Ruinenweg entlang der äußeren Ringmauer und der Kapellenweg hinauf zum Schloss laden zum Flanieren ein. Entlang der Wege erzählen spannende Zeitzeugnisse wie z.B. der Grundriss der Michaels-Kapelle und der romantische Nordturm von der Geschichte des Mittelalters. Bodenmarkierungen aus Leistadter Sandstein zeichnen die Grundrisse historischer Bauten nach, ergänzen damit die Ruinen und Mauerreste und verschaffen einen Eindruck der mittelalterlichen Burganlage. Das neue Informations- und Leitsystem vom Gestaltungsbüro Schwarz-Düser erläutert die spannenden Zeitzeugnisse wie die Wehrtürme und Wirtschaftsgebäude, das Wohngebäude für die Burgmannen oder die Funktion des Zwingers.


Ministerin Ahnen betonte: "Der Architekt Max Dudler hat mit dem Besucherhaus ein weiteres prägnantes Gebäude geschaffen, dass sich behutsam in die historische Anlage einfügt. Die Landschaftsarchitekten Latz Riehl Partner und Loma haben mit der Gestaltung der Außenanlage den Schlosspark neu und in beeindruckender Weise inszeniert. Nicht nur das - die Wegeführungen wurden so gestaltet, dass der Schlosspark für alle gleich gut erlebbar ist. Das besondere Ziel, mobilitätseingeschränkten Menschen Zutritt zum Hambacher Schloss zu verwirklichen wurde auch in den Außenanlagen vorbildlich verwirklicht."

 

Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Hambacher Schloss, Kulturstaatssekretär Walter Schumacher unterstrich: "In enger Abstimmung mit allen Verantwortlichen und in Zusammenarbeit mit der Landesdenkmalpflege und den Landesarchäologen wurde diese anspruchsvolle Aufgabe hervorragend gemeistert. Es wurden Bereiche neu gestaltet, die so bisher noch nciht erlebbar waren. Sie bieten im Schlosspark wunderbare Möglichkeiten für neue Veranstaltungsformate - zum Beispiel zukünftig für das Europäische Jugendfestival, das auf dem Hambacher Schloss, als bedeutender Europäischer Kulturerbestätte, gerade geplant wird."

 

Pressestimmen zur Eröffnung des Schlossparks und zum Sommerfest:

 


 


 

 

17. Juni: Feierlicher Empfang des Europäischen Kulturerbe-Siegels


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„Das Hambacher Schloss – und das Hambacher Fest, zu dem 1832 30.000 Menschen aus Deutschland, Frankreich und Polen kamen – ist ein Symbol für den Kampf um bürgerliche Freiheiten und ein Versammlungsort für diejenigen, die sich in Deutschland und Europa Gleichheit, Toleranz und Demokratie verpflichtet fühlen. Aufgrund seiner wichtigen Rolle für die Geschichte und Kultur Europas steht es auf der Liste der Europäischen Kulturerbe-Stätten der Europäischen Union.“ Diese Zeilen sind auf der Tafel zu lesen, die am 17. Juni um 10.30 Uhr auf dem Hambacher Schloss feierlich enthüllt wurde.

 

 

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Schülerinnen und Schüler der Siebenpfeiffer Realschule plus aus Hassloch begleiteten den Empfang mit einem bunten Festzug und versetzten die Zuschauer in die Zeiten des Hambacher Festes 1832.

 

Mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel zeichnet die Europäische Kommission Stätten aus, die symbol- und beispielhaft für die europäische Einigung sowie für die Ideale und die Geschichte Europas und der Europäischen Union stehen.

 

Die Preisträger 2014 sind:

  • Hambacher Schloss
  • Stätten des Westfälischen Friedens, Münster und Osnabrück
  • Das Herz des antiken Athen, Griechenland
  • Abtei Cluny, Frankreich
  • Archiv der Krone von Aragon, Spanien
  • Union von Lublin, Polen 
  • Biblioteca Geral der Universität Coimbra, Portugal
  • Verfassung vom 3. Mai 1791, Polen
  • Charta der Abschaffung der Todesstrafe, Portugal
  • Residencia de Estudiantes, Spanien
  • Kaunas von 1919-1940, Litauen
  • Franja Partisan Hospital, Slowenien
  • Robert Schumann Haus, Frankreich
  • Museum Alcide de Gasperi, Italien
  • Gedenk-Park des Paneuropäischen Picknicks, Ungarn
  • Historische Danziger Werft, Polen

 


 

15. April: Die Europäische Kommission verleiht

Hambacher Schloss das Europäische Kulturerbe-Siegel


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v.l. Jens Nymand Christensen (Europaeische Kommission), Ulrike Dittrich  (Schlossmanagerin) und Walter Schumacher (Kulturstaatssekretaer und Vorsitzender der Stiftung Hambacher Schloss)

 

„Das Hambacher Schloss – und das Hambacher Fest, zu dem 1832 30.000 Menschen aus Deutschland, Frankreich und Polen kamen – ist ein Symbol für den Kampf um bürgerliche Freiheiten und ein Versammlungsort für diejenigen, die sich in Deutschland und Europa Gleichheit, Toleranz und Demokratie verpflichtet fühlen. Aufgrund seiner wichtigen Rolle für die Geschichte und Kultur Europas steht es auf der Liste der Europäischen Kulturerbe-Stätten der Europäischen Union.“ Diese Zeilen sind auf dem Europäischen Kulturerbe-Siegel zu lesen, das die Europäische Kommission, vertreten durch den EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Tibor Navracsics, heute dem Hambacher Schloss, vertreten durch Schlossmanagerin Ulrike Dittrich, in Brüssel verliehen hat. Neben dem rheinland-pfälzischen Kulturstaatssekretär Walter Schumacher gratulierte auch die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments, Silvia Costa, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wenige Schritte vom Europäischen Parlament in der ehrwürdigen Solvay Bibliothek.


„Mit dieser Auszeichnung ist die große Chance verbunden, durch das entstehende Netzwerk mit anderen ausgezeichneten europäischen Stätten gemeinsame Projekte zu entwickeln. Das Hambacher Schloss wird seinen Bekanntheitsgrad über Deutschland hinaus weiter steigern“, so Kulturstaatssekretär Schumacher. „Der Aufbau des Netzwerkes mit den Stätten, die künftig das Europäische Kulturerbe-Siegel tragen, wird vielfältige Möglichkeiten bieten, den internationalen Aspekt des Hambacher Schlosses stärker aufleben zu lassen und in unser Kulturprogramm einfließen zu lassen. Auf diese Arbeit freue ich mich ganz besonders“, ergänzt die Geschäftsführerin des Hambacher Schlosses Ulrike Dittrich.

 

Besonders von der Jury gewürdigt wurde vor allem auch die gezielte Aufbereitung der Informationsangebote für Kinder und Jugendliche. „Die Stiftung Hambacher Schloss bietet neben öffentlichen Führungen durch Schloss und Ausstellung ein vielfältiges, pädagogisch absolut wertvolles Angebot zur frühzeitigen Demokratieerziehung. Unterschiedliche, altersgerechte Workshops machen Geschichte vor Ort erfahr- und die immense Bedeutung der Ereignisse nachvollziehbar. Von einer abenteuerlichen Zeitreise zum Hambacher Fest für die Kleinsten bis zur Bedeutung der Karikatur des 19. Jahrhunderts für die Großen ist für jeden Geschmack etwas dabei“, betont Kultur- und Bildungsministerin Vera Reiß, die sich im März auf dem Hambacher Schloss von der Qualität der Informationsangebote überzeugte. 

Das Hambacher Schloss hatte sich im Frühjahr 2013 für das Europäische Kulturerbe-Siegel beworben und sich Ende 2013 auf nationaler Ebene bei der entscheidungstragenden Kultusministerkonferenz zusammen mit den „Stätten des Westfälischen Friedens“ für eine Bewerbung auf europäischer Ebene durchgesetzt. 2014 prüfte daraufhin eine europäische Jury alle Bewerbungen und legte ihr vorentscheidendes Votum Ende 2014 vor. Die Europäische Kommission folgte der Empfehlung und verleiht demnach heute 16 Stätten das Kulturerbe-Siegel der Europäischen Union. Eingereicht wurden im Bewerbungsdurchgang 2014 ursprünglich 36 Bewerbungen aus 18 europäischen Staaten.

 

 


 

Neues Exponat im Hambacher Schloss:

Playmobil-Festzug hält Einzug im Hambacher Schloss


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Die großformatige Playmobil-Inszenierung des Festzuges von 1832 ist seit 20. März in der Ausstellung des  Hambacher Schlosses  zu bewundern.  Das  einmalige Diorama wurde erstmals  für  die  Playmobil-Ausstellung  des  Historischen  Museums  der  Pfalz  von  dem belgischen  Playmobil-Sammler  Bruno  Peeters  angefertigt.  Auf  Basis  der  bekannten Lithografie „Der Zug zum Hambacher Schloss“ aus dem Jahre 1832 erstellte er eine Adaptionmit 402 Einzelfiguren, die sich wie damals den Berg hinauf zum Schloss bewegen, um dort ihre Forderungen nach Freiheit, Einheit und Demokratie auszurufen.

 

Sollte das imposante Diorama zunächst für immer in Einzelteilenin die Sammlung Bruno Peeters  zurückkehren,  konnte  der  Vorstandsvorsitzende  der  Stiftung  Hambacher Schloss Walter Schumacher den Sammler und Customizer Bruno Peeters davon überzeugen, den Playmobil-Festzug für das Hambacher Schloss ein weiteres Mal dauerhaft zu inszenieren. Peeters  recherchierte  also  erneut  in  Sammlerkreisen.  Denn  einige  der  Figuren  die  er  in Speyer präsentiert hatte sind absolute Raritäten, von denen er sich auf keinen Fall trennen wollte.  Mit seiner ganz eigenen Kreativität als Customizer, so nennen sich die Gestalter von Playmobil-Schaubildern selbst, staffierte er die kleinen Playmobil-Helden dem historischen Vorbild  entsprechend  aus  und konfektionierte  liebevoll  weitere  Figuren,  um den  Festzugwieder prächtig auszustatten. Die detailreiche und bunte Darstellung lädt zum Entdecken, Beobachten und Staunen ein und lässt nicht nur Kinderaugen strahlen.

 

 

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Nach der feierlichen Enthüllung des Dioramas mit Kulturministerin Vera Reiß, Kulturstaatssekretär Walter Schumacher und Schülerinnen und Schülern der Dr. Albert Finck Schule aus Hambach

 

Walter Schumacher betont: „Dank des neuen Exponates wird die Geschichte des Hambacher Festes greifbar, lebendig und kinderleicht. Nun können Kinder ihren Eltern das Hambach Festerklären. Ein originelles Angebot für Kinder jeden Alters.“

 

 

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Kulturministerin Vera Reiß und Kulturstaatssekretär Walter Schumacher

 

Der Playmobil-Festzug ist täglich in der Ausstellung von 11 bis 17 Uhr, ab 1. April von 10 bis18 Uhr zu sehen.



 

Aktuelle Bauarbeiten

Während der Bauarbeiten Schloss und Restaurant weiterhin täglich geöffnet.

Nachdem nun das Gebäude am Entree fertig gestellt ist, werden Teilbereiche der Außenanlage neu gestaltet.

In den Außenanlagen werden spannende Zeitzeugnisse der Geschichte aufgezeigt. Die Außenalnge und vor allem die Wegeführung werden so gestaltet, dass der Schlossberg für alle Gäste, insbesondere auch für mobilitätseingeschränkte Besucherinnen und Besucher erlebbar wird.

Während der Bauarbeiten sind das Schloss und Restaurant weiterhin täglich geöffnet!

Mobilitätseingeschränkte Gäste bitten wir, uns vor dem Besuch zu kontaktieren, um einen barrierefreien Zugang sicherstellen zu können.

Das Telefon mit der Nummer 06321/926290 ist täglich von 10 bis 17 Uhr besetzt.

 


 

Schaufenster der kulturellen Vielfalt

Neue Ausgabe des Magazins "Die Museen & Schlösser" der Kulturregion Rhein-Neckar

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Magazin als PDF

Die Museen, Schlösser und Gärten prägen als Orte der Kunst, der Kunstgeschichte und des Wissens die Kulturregion Rhein-Neckar. Im neuen Magazin stellen sich auf 42 Seiten Institutionen aus Heidelberg, Ludwigshafen, Mannheim, Neustadt an der Weinstraße, Schwetzingen, Speyer und Worms mit ihren aktuellen und geplanten Ausstellungen vor. Es finden sich spannende Geschichten, interessante Interviews, Berichte, Reportagen sowie Veranstaltungsinformationen der Museen und Schlösser. Das Hambacher Schloss darf hier nicht fehlen.