Stiftung Hambacher Schloss

 

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Hier finden Sie unsere aktuelle Info-Broschüre als PDF-Datei

 

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Weitere Informationen zum Europäischen Kulturerbe-Siegel und allen ausgezeichneten Stätten finden Sie hier (Weiterleitung zur Seite der Europäischen Kommission).



Aktuelles:


Politisches Wort im Hambacher Schloss


Unsere nächste Veranstaltung:

 

Mittwoch, 05. Oktober 2016, 19 Uhr

Demokratie-Forum Hambacher Schloss

 

"Gesichtsbekannt: Die Leere der (Pseudo)-Experten

- wenn Wissen(schaft) wieder käuflich wird"

 

 

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Hier finden Sie alle weiteren politischen Diskussionen 2016 (PDF)

 





Öffentliche Themenführung  im Oktober 

 

Samstag, 08. Oktober und Sonntag, 23. Oktober 2016 um 13 Uhr:

"Die keusche Frucht und Ihre Kulturgeschichte"

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02.03.16: Präsentation der barrierefreien

Führung im Hambacher Schloss


Barrierefreiheit war bei allen Um- und Neubaumaßnahmen auf dem Hambacher Schlossberg ein Ziel. 

Kulturstaatssekretär Walter Schumacher betont: „Dass die Wiege unserer Demokratie für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich und erlebbar sein muss, ist eine Selbstverständlichkeit. Auf dem Hambacher Schloss wurden 1832 Barrieren für Bürgerrechte überwunden.“ Der Kulturstaatssekretär lobte auch die speziellen Angebote der Kulturvermittlung. So hat die Stiftung Hambacher Schloss Führungsangebote für Menschen mit Behinderungen erarbeitet, die nun zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.


Zum einen wird das Hambacher Schloss und seine Geschichte für Menschen mit Sehbehinderung begreifbar gemacht. Das Führungsangebot trägt den Titel „Geschichte begreifen“ und wird nach Voranmeldung jederzeit für Gruppen bis zu 15 Personen angeboten. In diesem Sommer wird die Führung erstmals auch für Einzelne möglich sein. Auch gut sehende Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich mit einer Augenbinde diesem Angebot anzuschließen und an die Geschichte des Hambacher Schlosses „heranzutasten“.


Das zweite barrierefreie Führungsangebot „Das Hambacher Fest in leichter Sprache“ richtet sich an Menschen mit Lernschwierigkeiten. „Schwere Sprache ist für Menschen mit Lernschwierigkeiten eine Barriere wie Stufen für mich als Rollstuhlnutzer. Die Stiftung Hambacher Schloss stärkt damit den barrierefreien Zugang zu Kultur und Geschichte“ freut sich Matthias Rösch, Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen.


Zur Präsentationen der barrierefreien Führungsangebote der Stiftung Hambacher Schloss erschienen Vertreterinnen und Vertreter von Interessenverbänden für Menschen mit Behinderung und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Im Anschluss an den Pressetermin fand eine Kurzführung in leichter Sprache statt.




 

 

23.02.16: Plastik Hambach des Künstlers

Herbert Lorenz nun im Hambacher Schloss


In diesem Jahr wäre der vor drei Jahren verstorbene Maler, Grafiker und Bildhauer Herbert Lorenz 100 Jahre alt geworden. Einen besonderen Rang in seinem Lebenswerk nimmt die eigens zur 150. Wiederkehr des Hambacher Festes geschaffene Plastik Hambach ein. Der zu seinen Lebzeiten wiederholt geäußerte Wunsch des Künstlers, jenes Werk der Stiftung Hambacher Schloss zu vermachen, wurde am 23. Februar 2016 mit der Schenkung durch die Erbengemeinschaft H. Lorenz erfüllt. 

 

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v.l.: Schlossmanagerin Ulrike Dittrich, Dr. Stefan Lorenz (Sohn des Künstlers), Silvia Schreiber (Tochter des Künstlers), Kulturstaatssekretär Walter Schumacher


Das Werk zeigt die höchst unterschiedliche Positionierung einer Vielzahl von Menschen um ein gemeinsames, ideelles Zentrum. Die Abstraktion der Personenzeichnung und das metallisch-raue Material bilden hier eine komprimierte Chiffre für den Gehalt der historischen Vorgänge des Hambacher Festes und weisen zugleich darüber hinaus: Demokratie als stets neu zu bewältigende Aufgabe der Vielfalt in der Einheit des verfassungsmäßigen Konsenses.

 




Karikaturen-Ausstellung "Presse und Zensur im Vormärz"

&

Präsentation des neuen Exponats "Skizzenbüchlein aus dem Umfeld des Hambacher Festes"


Vom 21. Februar bis 10. April 2016 ist im Hambacher Schloss die beeindruckende Karikaturen-Ausstellung "Presse und Zensur im Vormärz" zu bestaunen. Darüber hinaus wird das neue und besonders wertvolle Exponat "Skizzenbüchlein aus dem Umfeld des Hambacher Festes" erstmals ausgestellt.

 

Eröffnet wird die Sonderaussstellung am Sonntag, 21. Februar um 14 Uhr.


Begrüßung:

Walter Schumacher

Kulturstaatssekretär und Vorstandsvorsitzender

 

Leihgeber:

Dr. Dieter Ante

 

 

Zur Karikaturen-Ausstellung:

Heike Ising-Alms

Historisches Zentrum Wuppertal

 

Zum Skizzenbüchlein:

Dr. Kai-Michael Sprenger

Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur RLP


Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen!

Um Anmeldung wird geben unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Weitere Informationen hier.


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Sammlung D. Ante


 


 


Europäisches Kulturerbe-Siegel: Gratulation an neue Siegel-Träger

 

Die Stiftung Hambacher Schloss gratuliert allen neuen Stätten, die am 2. Februar 2016 mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet wurden!

Im letzten Jahr wurde das Hambacher Schloss aufgrund seiner wichtigen Rolle für die Geschichte Europas von der Europäischen Kommission zum Kulturerbe ernannt.

 

Die neuen Siegelträger sind:

- Neandertalerstätte Krapina (Krapina, Kroatien)

- Přemyslidenburg und Erzdiözesanmuseum Olmütz (Olmütz, Tschechische Republik)

- Ponta de Sagres (Portugal)

- Wiener Hofburg (Wien, Österreich)

- Historisches Ensemble der Universität Tartu (Tartu, Estland)

- Liszt-Ferenc-Musikakademie (Budapest, Ungarn)

- Mundaneum (Mons, Belgien)

- Kriegsfriedhof Nr. 123 (Łużna – Pustki, Polen)

- Europaviertel Straßburg (Straßburg, Frankreich)

 

Weitere Informationen zum Europäischen Kulturerbe-Siegel und allen ausgezeichneten Stätten finden Sie hier (Weiterleitung zur Seite der Europäischen Kommission).

                                                              


 


Hambacher Fest-Bankett wieder da!


6 Szenen - 4 Gänge ... aufrührerisch, revolutionär, fröhlich und köstlich!

 

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Als es um die Meinungs- und Versammlungsfreiheit in der Pfalz noch nicht so gut bestellt war wie heute, kamen im 19. Jahrhundert die pfiffigen Pfälzer auf die subversive Idee, ihre politischen Versammlungen als Feste zu tarnen. So traf man sich zu „privaten“ Festen, auf denen nicht nur köstlich getafelt und getrunken sondern auch heiß ‚dischputiert’ und politische Aktionen geplant wurden. Dabei kamen trotz der angespannten sozialen und politischen Lage das leibliche Wohl, die Unterhaltung und das Lachen nicht zu kurz.

 

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Das Hambacher Schloss und das bekannte Herxheimer Chawwerusch Theater knüpfen an diese heitere demokratische und genießerische pfälzische Tradition an und laden ein zu einer Zeitreise in das Jahr 1832. Es verspricht ein aufrührerischer Abend zu werden, der die Geschichte des Hambacher Festes auf höchst unterhaltsame Weise beleuchtet.

Zwei Schauspielerinnen und drei Schauspieler begleiten die Gäste bei ihrer Ankunft persönlich an die große Tafel und gleichzeitig in die Zeiten des Hambacher Festes. Es wird diskutiert und gehofft, gezweifelt und gekämpft. Und trotz der schwierigen politischen Lage kommen das leibliche Wohl, die Unterhaltung und das Lachen nicht zu kurz.

Menü


Keschdesupp

Kastaniencremesuppe mit gebackener Birnenspalte

 

Herzhafte Schneckenudel

Pilzstrudel an winterlichen Blattsalaten mariniert mit einer Nussvinaigrette

 

G'schmorder Saubrode mit Wersching un Knepp

Braten vom Landschwein an Zwiebelsoße mit Rahmwirsing und gebratene Kartoffel-Servietten-Knödel

Vegetarisches Gericht nach Vorbestellung:

Rotkrautroulade gefüllt mit Wurzelgemüse und Süßkartoffel, dazu geschmorte rote Zwiebel und Rotebeete-Schaum

 

Noochdisch

Rostige Ritter an Dornfelder-Pflaumen


Termine:

30.01.2016

13.02.2016

26.11.2016

17.12.2016


jeweils 19 Uhr


Karten zu 78,- € (Aperitif, 4-Gänge-Menü, Theater, weitere Getränke sind nicht enthalten) unter:

06321/9597880 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Hier finden Sie den Trailer zum Hambacher Fest-Bankett auf der Seite des Chawwerusch Theaters.

 

Pressestimmen:

„Eine Geschichtslektion mit hohem Spaßfaktor.“ (FOCUS ONLINE/dpa, 20.11.2013)

 

„(…) das neu geschaffene „Hambacher Fest-Bankett“: ein heiteres und dennoch dramatisches, demokratisches und insbesondere auch genießerisch-weinkulinarisches Kulturereignis an historischer Stätte. Es wird im geschichtsträchtigen „Hambacher Schloss“ – der Geburtsstätte der deutschen Demokratie – gezeigt. Walter Menzlaw vom Südpfälzer Chawwerusch-Theater schrieb, inspiriert von den Ideen seines Ensembles, ein ungewöhnliches Theaterstück im Pfälzer Dialekt, in das auch die Zuschauer eingebunden werden, aber nicht als unwillige und unfreiwillige Komparsen auf einer ungewohnten Bühne, sondern als fröhliche Mitwirkende an ihren Tischen.“  (Morgenweb Rhein- Neckar, 25.11.2013)

 

„Mit lang anhaltendem Applaus bedanken sich die Zuschauer für dieses grandiose interaktive und mit zeitgenössischen Liedern ausgestattete Stück.“ (RHEINPFALZ, 26.11.2013)



 


12.10.2015: Millionster Besucher im Hambacher Schloss


Am 12. Oktober hat der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Hambacher Schloss Kulturstaatssekretär Walter Schumacher mit der Schlossmanagerin Ulrike Dittrich den millionsten Besucher seit der Wiedereröffnung des Hambacher Schlosses im Jahr 2008 begrüßt.

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Kulturstaatssekretär Walter Schumacher hebt die Bedeutung des Hambacher Schlosses als Besuchermagnet für die Pfalz und die Metropolregion Rhein Neckar besonders hervor. „Im Hambacher Schloss bleibt unsere Demokratiegeschichte lebendig. Gleichzeitig hat es sich als zeitgenössisches Forum verschiedenster kultureller und politischer Veranstaltungen etabliert. Das wäre ohne die grundlegende Sanierung und den spektakulären Weiterbau des Hambacher Schlosses nicht möglich gewesen. Die hohen Investitionen des Landes – rund 27 Millionen Euro – haben sich gelohnt“, so Schumacher.

Über 609.000 Besucherinnen und Besucher haben sich seit 2008 in der Ausstellung über das Hambacher Fest und die wichtigen folgenden Ereignisse auf dem Weg zur Deutschen Demokratie informiert. Zu den über 1.063 Kultur und Festveranstaltungen in den letzten sieben Jahren waren 118.000 Kulturliebhaber, Tagungsgäste und Hochzeitspaare mit Ihren Familien und Freunden zu Gast auf dem Hambacher Schloss. Die Köstlichkeiten aus Küche und Weinkeller genossen im Restaurant 1832 über 273.000 Gäste.

Am 12. Oktober waren es die 1.000.000ste Besucherin und der 1.000.001ste Besucher, die das Hambacher Schloss besuchten und staunten, als Sie von Kulturstaatssekretär Walter Schumacher vor der Tafel des Europäischen Kulturerbe-Siegels mit einem Geschenk begrüßt wurden. Cornelia und Steffen Hellmich aus Freiberg in Sachsen freuen sich über die „Hambacher Schloss- Tasse“, gestaltet vom Neustadter Künstler Gerhard Hofmann und eine Reproduktion des Hambacher Fest-Tuches -ein Original ist in der Ausstellung zu sehen. Von der anschließenden Führung durch die Ausstellung und den neugestalteten Schlosspark durch Schlossmanagerin Ulrike Dittrich zeigten sich die Feriengäste sehr beeindruckt.

 


 

31.08.2015: Neues Exponat:

Skizzenbüchlein aus dem Umfeld des Hambacher Festes


Die Stiftung Hambacher Schloss freut sich über den Neuerwerb des Skizzenbüchleins aus dem Umfeld des Hambacher Festes – denn wo wäre dieses besondere Exponat besser aufgehoben, als an jenem Ort, an dem sich zum Hambacher Fest im Jahre 1832 tausende von Menschen versammelten, um für Freiheit und Einheit zu demonstrieren.

 

Präsentiert wurde das Skizzenbüchlein am

 

Montag, 31. August um 11 Uhr im Hambacher Schloss

 

von Kulturstaatssekretär Walter Schumacher (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Hambacher Schloss),

Dr. Kai Sprenger (Geschäftsführer des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.) und

Ulrike Dittrich (Schlossmanagerin der Stiftung Hambacher Schloss)

 

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 Dr. Kai Sprenger präsentiert das neue Exponat ersmals der Öffentlichkeit.

 

Das historisch wertvolle Büchlein ist ein Unikat und entstand zwischen 1832 und 1836 in Straßburg. Es enthält insgesamt 25 zeitgenössische Porträts. Zu den bekanntesten Dargestellten gehören der deutsche Revolutionär und Freiheitskämpfer Johann Ernst Arminius von Rauschenplatt, der Verleger, Publizist und Maler Rudolf Lohbauer sowie der Publizist und Revolutionär Franz Stromeyer, die als politische Redner und Organisatoren dem Hambacher Fest wichtige Impulse gaben.

 

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v.l.: Ulrike Dittrich, Staatssekretär Walter Schumacher, Dr. Kai Sprenger


Zusätzlich zu diesen prominenteren Persönlichkeiten des Hambacher Festes sind in dem kleinen, gerade einmal 19,5 x 13,3 cm messenden Band eine Reihe weiterer Personen im Porträt enthalten, deren Anwesenheit auf dem Hambacher Fest bereits nachzuweisen ist oder zumindest wahrscheinlich ist. Neben der hohen Qualität der mit sehr geübter Hand gefertigten Bleistiftzeichnungen werden vor allem der politische Entstehungskontext und die individuellen Hintergründe der Porträtierten zu einer spannenden Forschungsaufgabe. Als Partner für diese konnte das Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. gewonnen werden, das bereits die Konzeption der aktuellen Dauerausstellung im Schloss erarbeitet hat und von dessen Geschäftsführer Dr. Kai-Michael Sprenger der entscheidende Hinweis auf das im Kunsthandel angebotene Skizzenbuch kam.

In naher Zukunft ist eine temporäre Präsentation des Skizzenbüchleins in der Ausstellung „Hinauf, hinauf zum Schloss!“ geplant.

 


 


19. Juli 2015: Feierliche Eröffnung des neugestalteten Schlossparks


Auf dem Hambacher Schloss eröffneten am 19. Juli 2015 Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Hambacher Schloss, Kulturstaatssekretär Walter Schumacher und die Landschaftsarchitekten Latz Riehl Partner und Loma feierlich den neugestalteten Schlosspark.

 

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Foto: Daniel Vieser

Auf dem Schlossberg ist eine ganze Reihe neugestalteter Bereiche zu entdecken. Der Ruinenweg entlang der äußeren Ringmauer und der Kapellenweg hinauf zum Schloss laden zum Flanieren ein. Entlang der Wege erzählen spannende Zeitzeugnisse wie z.B. der Grundriss der Michaels-Kapelle und der romantische Nordturm von der Geschichte des Mittelalters. Bodenmarkierungen aus Leistadter Sandstein zeichnen die Grundrisse historischer Bauten nach, ergänzen damit die Ruinen und Mauerreste und verschaffen einen Eindruck der mittelalterlichen Burganlage. Das neue Informations- und Leitsystem vom Gestaltungsbüro Schwarz-Düser erläutert die spannenden Zeitzeugnisse wie die Wehrtürme und Wirtschaftsgebäude, das Wohngebäude für die Burgmannen oder die Funktion des Zwingers.


Ministerin Ahnen betonte: "Der Architekt Max Dudler hat mit dem Besucherhaus ein weiteres prägnantes Gebäude geschaffen, dass sich behutsam in die historische Anlage einfügt. Die Landschaftsarchitekten Latz Riehl Partner und Loma haben mit der Gestaltung der Außenanlage den Schlosspark neu und in beeindruckender Weise inszeniert. Nicht nur das - die Wegeführungen wurden so gestaltet, dass der Schlosspark für alle gleich gut erlebbar ist. Das besondere Ziel, mobilitätseingeschränkten Menschen Zutritt zum Hambacher Schloss zu ermöglichen wurde auch in den Außenanlagen vorbildlich verwirklicht."

 

Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Hambacher Schloss, Kulturstaatssekretär Walter Schumacher unterstrich: "In enger Abstimmung mit allen Verantwortlichen und in Zusammenarbeit mit der Landesdenkmalpflege und den Landesarchäologen wurde diese anspruchsvolle Aufgabe hervorragend gemeistert. Es wurden Bereiche neu gestaltet, die so bisher noch nicht erlebbar waren. Sie bieten im Schlosspark wunderbare Möglichkeiten für neue Veranstaltungsformate - zum Beispiel zukünftig für das Europäische Jugendfestival, das auf dem Hambacher Schloss, als bedeutender Europäischer Kulturerbestätte, gerade geplant wird."

 

Pressestimmen zur Eröffnung des Schlossparks und zum Sommerfest:

 

 


 

17. Juni 2015: Feierlicher Empfang des Europäischen Kulturerbe-Siegels


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„Das Hambacher Schloss – und das Hambacher Fest, zu dem 1832 30.000 Menschen aus Deutschland, Frankreich und Polen kamen – ist ein Symbol für den Kampf um bürgerliche Freiheiten und ein Versammlungsort für diejenigen, die sich in Deutschland und Europa Gleichheit, Toleranz und Demokratie verpflichtet fühlen. Aufgrund seiner wichtigen Rolle für die Geschichte und Kultur Europas steht es auf der Liste der Europäischen Kulturerbe-Stätten der Europäischen Union.“ Diese Zeilen sind auf der Tafel zu lesen, die am 17. Juni um 10.30 Uhr auf dem Hambacher Schloss feierlich enthüllt wurde.

 

Schülerinnen und Schüler der Siebenpfeiffer Realschule plus aus Hassloch begleiteten den Empfang mit einem bunten Festzug und versetzten die Zuschauer in die Zeiten des Hambacher Festes 1832.

 

Mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel zeichnet die Europäische Kommission Stätten aus, die symbol- und beispielhaft für die europäische Einigung sowie für die Ideale und die Geschichte Europas und der Europäischen Union stehen.

 

Die Preisträger 2014 sind:

  • Hambacher Schloss

  • Stätten des Westfälischen Friedens, Münster und Osnabrück

  • Das Herz des antiken Athen, Griechenland

  • Abtei Cluny, Frankreich

  • Archiv der Krone von Aragon, Spanien

  • Union von Lublin, Polen 

  • Biblioteca Geral der Universität Coimbra, Portugal

  • Verfassung vom 3. Mai 1791, Polen

  • Charta der Abschaffung der Todesstrafe, Portugal

  • Residencia de Estudiantes, Spanien

  • Kaunas von 1919-1940, Litauen

  • Franja Partisan Hospital, Slowenien

  • Robert Schumann Haus, Frankreich

  • Museum Alcide de Gasperi, Italien

  • Gedenk-Park des Paneuropäischen Picknicks, Ungarn

  • Historische Danziger Werft, Polen

 


 

15. April 2015: Die Europäische Kommission verleiht

Hambacher Schloss das Europäische Kulturerbe-Siegel


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v.l. Jens Nymand Christensen (Europaeische Kommission), Ulrike Dittrich  (Schlossmanagerin) und Walter Schumacher (Kulturstaatssekretaer und Vorsitzender der Stiftung Hambacher Schloss)

 

„Das Hambacher Schloss – und das Hambacher Fest, zu dem 1832 30.000 Menschen aus Deutschland, Frankreich und Polen kamen – ist ein Symbol für den Kampf um bürgerliche Freiheiten und ein Versammlungsort für diejenigen, die sich in Deutschland und Europa Gleichheit, Toleranz und Demokratie verpflichtet fühlen. Aufgrund seiner wichtigen Rolle für die Geschichte und Kultur Europas steht es auf der Liste der Europäischen Kulturerbe-Stätten der Europäischen Union.“ Diese Zeilen sind auf dem Europäischen Kulturerbe-Siegel zu lesen, das die Europäische Kommission, vertreten durch den EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Tibor Navracsics, heute dem Hambacher Schloss, vertreten durch Schlossmanagerin Ulrike Dittrich, in Brüssel verliehen hat. Neben dem rheinland-pfälzischen Kulturstaatssekretär Walter Schumacher gratulierte auch die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments, Silvia Costa, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wenige Schritte vom Europäischen Parlament in der ehrwürdigen Solvay Bibliothek.

„Mit dieser Auszeichnung ist die große Chance verbunden, durch das entstehende Netzwerk mit anderen ausgezeichneten europäischen Stätten gemeinsame Projekte zu entwickeln. Das Hambacher Schloss wird seinen Bekanntheitsgrad über Deutschland hinaus weiter steigern“, so Kulturstaatssekretär Schumacher. „Der Aufbau des Netzwerkes mit den Stätten, die künftig das Europäische Kulturerbe-Siegel tragen, wird vielfältige Möglichkeiten bieten, den internationalen Aspekt des Hambacher Schlosses stärker aufleben zu lassen und in unser Kulturprogramm einfließen zu lassen. Auf diese Arbeit freue ich mich ganz besonders“, ergänzt die Geschäftsführerin des Hambacher Schlosses Ulrike Dittrich.

 

Besonders von der Jury gewürdigt wurde vor allem auch die gezielte Aufbereitung der Informationsangebote für Kinder und Jugendliche. „Die Stiftung Hambacher Schloss bietet neben öffentlichen Führungen durch Schloss und Ausstellung ein vielfältiges, pädagogisch absolut wertvolles Angebot zur frühzeitigen Demokratieerziehung. Unterschiedliche, altersgerechte Workshops machen Geschichte vor Ort erfahr- und die immense Bedeutung der Ereignisse nachvollziehbar. Von einer abenteuerlichen Zeitreise zum Hambacher Fest für die Kleinsten bis zur Bedeutung der Karikatur des 19. Jahrhunderts für die Großen ist für jeden Geschmack etwas dabei“, betont Kultur- und Bildungsministerin Vera Reiß, die sich im März auf dem Hambacher Schloss von der Qualität der Informationsangebote überzeugte. 

Das Hambacher Schloss hatte sich im Frühjahr 2013 für das Europäische Kulturerbe-Siegel beworben und sich Ende 2013 auf nationaler Ebene bei der entscheidungstragenden Kultusministerkonferenz zusammen mit den „Stätten des Westfälischen Friedens“ für eine Bewerbung auf europäischer Ebene durchgesetzt. 2014 prüfte daraufhin eine europäische Jury alle Bewerbungen und legte ihr vorentscheidendes Votum Ende 2014 vor. Die Europäische Kommission folgte der Empfehlung und verleiht demnach heute 16 Stätten das Kulturerbe-Siegel der Europäischen Union. Eingereicht wurden im Bewerbungsdurchgang 2014 ursprünglich 36 Bewerbungen aus 18 europäischen Staaten.

 

 


 

20. März 2015: Neues Exponat im Hambacher Schloss:

Playmobil-Festzug hält Einzug im Hambacher Schloss


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Die großformatige Playmobil-Inszenierung des Festzuges von 1832 ist seit 20. März in der Ausstellung des  Hambacher Schlosses  zu bewundern.  Das  einmalige Diorama wurde erstmals  für  die  Playmobil-Ausstellung  des  Historischen  Museums  der  Pfalz  von  dem belgischen  Playmobil-Sammler  Bruno  Peeters  angefertigt.  Auf  Basis  der  bekannten Lithografie „Der Zug zum Hambacher Schloss“ aus dem Jahre 1832, erstellte er eine Adaption mit 402 Einzelfiguren, die sich wie damals den Berg hinauf zum Schloss bewegen, um dort ihre Forderungen nach Freiheit, Einheit und Demokratie auszurufen.

 

Sollte das imposante Diorama zunächst für immer in Einzelteilen in die Sammlung Bruno Peeters  zurückkehren,  konnte  der  Vorstandsvorsitzende  der  Stiftung  Hambacher Schloss Walter Schumacher den Sammler und Customizer Bruno Peeters davon überzeugen, den Playmobil-Festzug für das Hambacher Schloss ein weiteres Mal dauerhaft zu inszenieren. Peeters  recherchierte  also  erneut  in  Sammlerkreisen.  Denn  einige  der  Figuren die  er  in Speyer präsentiert hatte, sind absolute Raritäten von denen er sich auf keinen Fall trennen wollte.  Mit seiner ganz eigenen Kreativität als Customizer, so nennen sich die Gestalter von Playmobil-Schaubildern selbst, staffierte er die kleinen Playmobil-Helden dem historischen Vorbild  entsprechend  aus  und konfektionierte  liebevoll  weitere  Figuren,  um den  Festzug wieder prächtig auszustatten. Die detailreiche und bunte Darstellung lädt zum Entdecken, Beobachten und Staunen ein und lässt nicht nur Kinderaugen strahlen.

 

 

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Nach der feierlichen Enthüllung des Dioramas mit Kulturministerin Vera Reiß, Kulturstaatssekretär Walter Schumacher und Schülerinnen und Schülern der Dr. Albert Finck Schule aus Hambach

 

Walter Schumacher betont: „Dank des neuen Exponates wird die Geschichte des Hambacher Festes greifbar, lebendig und kinderleicht. Nun können Kinder ihren Eltern das Hambach Fest erklären. Ein originelles Angebot für Kinder jeden Alters.“

 

 

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Kulturministerin Vera Reiß und Kulturstaatssekretär Walter Schumacher

 

Der Playmobil-Festzug ist täglich in der Ausstellung von 11 bis 17 Uhr, ab 1. April von 10 bis 18 Uhr zu sehen.